Duale Ausbildung - HVR Projekt

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Duale Ausbildung

Die Nonverbale Ausbildung
sich bewusst zu werden       

über seinen Körper.

Als ich mich vor Jahren für die nonverbale Ausbildung entschieden habe , dachte ich, ich wüsste, was mit “sprachfrei” gemeint sei.
Es passiert mir auch heute, dass sich Menschen ähnlich äußern, wenn sie von meiner Arbeit hören:
“Ich kommuniziere auch sprachfrei.
Ich arbeite viel über Gesten und Sichtzeichen.
Meine Hunde sind dadurch viel aufmerksamer geworden.”

Das Ersetzen eines Sprachkommados durch ein Sichtzeichen ist jedoch nur ein verschwindend kleiner Anteil von dem, was ich unter sprachfreier Kommunikation mit dem Hund verstehe.
Sprachfrei mit dem Hund zu arbeiten, bedeutet zunächst, sich bewusst zu werden über seinen Körper.
Hunde sind wahre Meister der nonverbalen Kommunikation – welcher Mensch kann das schon über sich selbst sagen?
Wahrscheinlich werden Sie in anderen Kontexten bereits die Erfahrung gemacht haben, wie wichtig ein bestimmtes Auftreten ist.
In Ihrem Beruf nehmen Sie z.B. eine andere Rolle als privat ein.
Möglicherweise grenzen Sie sich in dieser Rolle bewusst von Ihrem privaten Ich ab, indem sie (freiwillig) Berufskleidung wählen, sich sprachlich anders ausdrücken –
oder eben auch bewusst eine andere Körperhaltung einnehmen.
Um genau diesen bewussten Einsatz von Körperhaltung und Präsenz, um Rollendefinition und -klarheit gegenüber dem Hund geht es bei der sprachfreien Kommunikation.
Ich helfe Ihnen nicht nur dabei, sensibel für Ihre Körpersprache zu werden.
Ich zeige Ihnen auch, wo sich menschliche von hündischer nonverbaler Kommunikation unterscheidet und wie mögliche Missverständnisse entstehen.
Was ist nun der Vorteil an sprachfreier Kommunikation?
Sprachfreie Kommunikation mit dem Hund ist ehrlich.
Sie lernen, Ihrem Hund körpersprachlich zu zeigen, was sie möchten.
Sie zeigen ihm Grenzen auf und gewähren ihm innerhalb dieser Grenzen Freiräume.
Sie werden klar und verständlich für Ihren Hund.
Ihr Hund muss diese Form der Kommunikation nicht erst erlernen, er kann sie sofort “lesen”, weil sie für ihn natürlich ist.
Während ein Kommando durch Konditionierung ein unerwünschtes Verhalten des Hundes (also ein Symptom) nur unterdrückt, setzt sprachfreie Kommunikation
bei der Ursache an:
Die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Hund wird für ihn transparenter – und für Sie selbst so auch.
Sie erkennen Ihre Bedürfnisse und lernen, diese dem Hund mitzuteilen.
Ihr Hund wird aufmerksamer und schließt sich Ihnen bereitwillig an – weil er es möchte.

Schauen Sie sich das doch mal an, wir haben heute einige Hundehalter die nur noch sprachfrei (mit Sichtzeichen) arbeiten.

Am Ende eines Workshops (ca.3 Std.) "Nonverbal" geling es uns  Hunde über ein Sichtzeichen aus dem Spiel mit

anderen Hunden her aus zu rufen, der Mund des Hundehalters ist zu geklebt mit einem Pflaster .


 
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